Mir geht es (fast) gut!

Ich muss sagen, im Moment geht es mir richtig gut! Seit fast 3 Wochen keine Panik mehr, den Zähnen geht es gut und mir (fast) blendend.
Leider nur fast, aber so gut wie im Moment habe ich mich schon seit Paulchens Geburt nicht mehr gefühlt! Leider habe ich immer noch meine nachmittäglichen Durchhänger, in denen ich keine Lust auf gar nichts habe. Aber das geht und vergeht auch immer recht schnell!
Letzte Woche hat mir meine Ärztin nochmal die Dosis der Tabletten gegen innere Unruhe erhöht und das merke ich kolossal!
Hoffentlich geht es jetzt bergauf und dass ich irgendwann die Medikamente drosseln kann- aber das ist wohl leider noch ein kleiner Weg bis dort hin.

Eine Zahnfleischentzündung…

…kann höllisch weh tun.

Das weiß ich jetzt auch und nach meinen dritten Zahnarztbesuch innerhalb von drei Wochen gehe ich sprichwörtlich auf dem Zahnfleisch.

Jetzt soll ich 2 Wochen abwarten und wenn es nicht weg ist, wieder kommen.

Super… ICH!
Zähne sind doch mein „körperliches Ventil meiner Depressionen“ und für mich gibt es nichts Schlimmeres, als Schmerzen an den Zähnen. Und auch wenn es „nur“ eine Zahnfleischentzündung ist, so ist es für mich so furchtbar wie… oh Gott, ich kann das nicht beschreiben.
Es ist nicht normal, was da in meinem Kopf vorgeht, aber ich spinne mir dann zusammen, dass es bestimmt etwas viel Schlimmeres ist und der Zahn bestimmt gezogen werden muss…
Das klingt verrückt, ist aber so.

Ich stehe frühs auf und mein erster Gedanke ist: Tut der Zahn wieder weh?
Und sicher spüre ich dann spätestens 15 Minuten später einen Schmerz, wenn ich lange genug mit der Zunge dran rum gedrückt habe.
Und das zieht sich dann den ganzen Tag- nebst schlechter Laune- durch.

Ja, ich bin ein bisschen verrückt und paranoid, was Zähne angeht… 😦

Mal wieder Zahnarzt…

Wie ein Gefangener der zu seiner Hinrichtung auf den Marktplatz zur großen Goullotine schreitet, schleppte ich mich heute früh zum Zahnarzt. Heute sollte also der Tag der Wurzelbehandlung sein… bestimmt macht er eine! (dachte ich) Denn bei meinem letzten Besuch sagte er: „In vier Wochen, wenn er immer noch schmerzt,  machen wir eine Röntgenaufnahme und wenn er entzündet ist, wird eine Wurzelbehandlung gemacht.“
Schmerzen hatten sich nicht gebessert, also war ja klar, dass da eine Entzündung sein musste.
Ich nahm also meine Tavortablette (ohne die ich nicht zum Zahnarzt könnte) und harrte den Dingen, die da kommen mochten.
Die Helferin bat mich sogleich in die Röntgenkabine.wo sie eine Aufnahme meines Backenzahns machte. Kaum saß ich wieder im Behandlungszimmer, kam auch der Arzt herein und frohlockte: „Das ist ein wunderschöner Zahn! Keinerlei Anzeichen einer Entzündung!“ Er erklärte mir noch, woran man genau erkennen könnte, wenn ein Nerv entzündet sei und das bei mir nix ist.
DOCH EINBILDUNG???? Aber ich habe doch Schmerzen!
Zum Glück konnte er mir die Sache verständlich erklären: Er hatte den Zahn schief abgeschliffen und dabei kam es zu ungleichmäßiger Belastung und dadurch zu den Schmerzen.
Also schliff er den Übeltäter noch ein ganzes Stück runter und gab dem Zahn nochmal eine Frist von 14 Tagen.
Leute, drückt mir die Daumen!!!

Von Wegen: Eingebildet!!!

Ich habe heute meinen Zahnarzt gewechselt.
Nachdem mir mein alter Zahnarzt 4 mal sagte, dass ich mir meine Zahnschmerzen nur einbilde, bin ich zu einem Anderen gegenagen.

Geröntgt und schwupp, Übeltäter entlarvt: Bisschen Karies unter einer alten Füllung. Kurz gebohrt, schnell gekittet…

Hurra! Ich bin befreit!!!! 😀 😀 😀

….aber ich habe Hunger und einen tauben Mund 😦

Bei der Seelenklemptnerin

Heute hatte ich meinen lang ersehnten Termin zur ersten Probestunde bei der Psychotherapeutin.

Es war… aufwühlend, aber auch gut mit ihr zu sprechen. Wir konnten sogar schon zusammen eine Lösung für ein (mich belastendes) Thema finden. Ich denke, dass ich der Frau vertrauen kann und weiterhin ihre DIenste in Anspruch nehmen werde.

Sie ist der gleichen Meinung wie mein Psychiater, dass ich eine Wochenbettdepression habe. Meine „normalen“ Depris kommen von meinem bewegten Leben und der familiären Vorbelastung.

Gut, dann wollen wir mal dagegen vorgehen!!!

Panik- der Strudel nach Unten

Ich wurde schon einige Male gefragt, wie sich so eine Panikatacke anfühlt. Zum einen weiß ich, dass es bei jedem Menschen verschieden ist, aber ich will es einmal versuchen zu erklären:

12002553-hurrikan-oder-tornado-abstrakten-schl-gt-tr-mmer-in-den-strudel-gezogen-blur-zeigt-an-geschwindigkeiEs ist wie ein Strudel der Gedanken. Erst hamlos. Dann immer heftiger und zum Schluss Schweißausbrüche, Zittern, Hyperventilieren und gekrönt von „Denke an Deine Kinder… Du musst funktionieren!“ Dass ist dann das Aus für mich…  Übelkeit, Zittern, Atemnot, eine unsägliche Hitze. Die Gedanken kreisen weiter… „Schlechte Mutter“… es wird immer schlimmer.

Ich brauche eine Tavor, muss mich hinlegen und brauch absolute Ruhe und irgendetwas, womit ich mich ablenken kann… und mag es nur ein Handyspiel sein.

Ich wünsche das niemandem!