Der erste Elternabend

Mit gemischten Gefühlen betrat ich am letzten Mittwoch die zukünftige Förderschule meines Großen… und mit einem wirklich guten Gefühl kam ich wieder raus.

Nur 9 Schüler sind in seiner Klasse! 🙂

Was diese Schule alles bietet ist ein Traum!!! Wenn ich da an meine finstere Schulzeit denke… man…

Thema Diagnostik- Förderklassen:

Welche Schüler kommen für diese Klassen in Frage?

In diese Klassen können schulpflichtige Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren aufgenommen werden, die in der Grundschule derzeit nicht ausreichend gefördert werden können.

Die Kinder zeigen vor allem Schwächen bzw. Entwicklungsverzögerungen in den Bereichen:

  • Wahrnehmung
  • Konzentrationsfähigkeit
  • Motorik
  • Sprache
  • Handlungssteuerung
  • Verhalten und Emotionalität

Welche Ziele werden in den Diagnose- und Förderklassen verfolgt?

Bereits vor der Einschulung bzw. Umschulung an die Förderschule erfolgt eine umfassende Diagnostik, die den sonderpädagogischen Förderbedarf jedes einzelnen Kindes individuell feststellt.

Ziel der DFK ist es, durch die ganzheitliche Gestaltung des Unterrichts den festgestellten Förderbedarf abzumildern, bzw. zu beheben.

Der Unterricht bezieht Lernen durch Bewegung, Förderung der Wahrnehmungsbereiche, den Aufbau zielgerichteten und planvollen Lernverhaltens ebenso mit ein, wie Sprachförderung und Wertevermittlung im sozialen Miteinander.

Wie sind Diagnose- und Förderklassen aufgebaut?

Die Klassenstärke soll bei maximal 14 Kindern liegen. So können alle Schüler besonders beachtet und individueller gefördert werden. In einer von Vertrauen und Sicherheit getragenen Atmosphäre in der Kleingruppe kann der Aufbau einer positiven Grundhaltung ermöglicht werden.

Der Klassenlehrer wird von einem zweiten Lehrer mit einzelnen Stunden pro Woche unterstützt. Der Zweitlehrer führt spezielle Fördermaßnahmen mit einzelnen Kindern oder in der Kleingruppe durch.

Der Lehrplan der Jahrgangsstufe 1 und 2 der Grundschule bildet die Grundlage für die Lernziele der DFK. Allerdings wird der Unterrichtsstoff über eine Zeitspanne von drei Jahren verteilt. Die individuelle Anpassung der Lerninhalte an die Fähigkeiten der einzelnen Schüler basiert auf einer engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus.

Nachmittags ist dann noch Nachmittagsbetreuung. Dort werden die Hausaufgaben gemacht und jeden Tag wird etwas anderes (an-)geboten: Ausflüge, Projekte… hammer 🙂