Schmachten…

„Wenn ich mir vorstelle, wie ich genüsslich in das Rippchen Schokolade mit Smarties beiße und der Schmelz sich langsam in meinem Mund verteilt… Wenn ich die Schokolinsen lutsche und dann die Schokolade darin schmilzt…. ahhhh“

Das waren meine Worte gestern abend zu meinem Lebensgefährten, als wir bei einer Zigarette auf dem Balkon saßen und die Ruhe des Abends genossen.

Das Schmachten ist das Schlimmste an einer Diät! Das ganze Jahr über ist der Naschschrank voll und keiner beachtet die Tafel Schokolade mit Schokolinsen. Gestern abend aber habe ich das Bild nicht aus dem Kopf bekommen. Allerdings habe ich durchgehalten!

Heute gibt es grünes Gemüse zur Suppe. Broccolie habe ich mir heute früh schon abgekocht. Lecker… fast wie Schokolade mit Schokolinsen.

Die Griechen haben den Schuss nicht gehört!

Berlin/WashingtonDer griechische Finanzminister Yanis Varoufakis dringt in der festgefahrenen Schuldenkrise auf einen Schuldenerlass. Sein Land brauche eine Umschuldung, sagte Varoufakis der Zeitung „Bild“ (Montag). „Nur so können wir die Rückzahlung von so viel Schulden wie möglich garantieren und auch leisten.“ Er würde sofort „Ja“ sagen und auf weitere Hilfsgelder verzichten, wenn die internationalen Gläubiger einen Schuldenschnitt anbieten würden. Auch der Internationale Währungsfonds (IWF) wolle eine Umschuldung. Außerdem benötige Griechenland „eine Streckung der Laufzeiten“, sagte Varoufakis. (Quelle: handelsblatt.de)

Wirklich, mich kotzt das an! (Entschuldigt bitte meine Fäkalsprache, aber das ist mir echt too much.) Horrente Renten, bestochene Politiker. Und wer bezahlt alles? Wir! 22 Milliaden Euro hat Deutschland schon gelöhnt und nicht genug- wir sollen noch Reparationszahlungen leisten- Rückwirkend vom 2. Weltkrieg. Vielleicht kommen irgendwann von irgendwem noch Vorderungen aus der Zeit Karls des Großen…?

Ich finde, Herr Varoufakis ist nicht nur dreist, er ist Rotzfrech! Denken die wirklich, dass sie mit ihrer Akropolis und Kreta so viel Geld einnehmen, um ihre Schlden je wieder abzubezahlen?  In Zukunft unterschreibe ich bei meiner Bank einen Kredit über 100.000€, kaufe mir ein Häuschen und zahle nicht zurück. Die Begründung? Ich habe kein Geld. Auf der anderen Seite werde ich mir für 40.000€ einen Neuwagen kaufen und wenn die Bank nachfragt, brauche ich dieses Auto einfach als Statussymbol.

Der einzigste Unterschied ist, dass es hier um Milliarden gaht, die unser Land- unsere Kinder- besser brauchen könnten, als die hochnäsigen, frechdreisten Griechen!

Jedes 3. deutsche Kind lebt unterhalb der Armutsgrenze…

Sollte zu denken geben.

Maximilian- ein ANDERES Kind.

„Maxi ist Autist.“

„Wirklich? Kann ich mir gar nicht vorstellen. Er ist doch ganz normal.“

„Ja, aber er spielt z.B. kaum mit anderen Kindern.“

„Naja, sicher ist er schüchtern.“

„Er hält keinen Blickkontakt.“

„Naja, muss er ja auch nicht.“

….

Himmel!

Ich bin es so leid, andere Leute zu überzeugen, dass mein Sohn behindert ist. Behindert- hört sich schlimm an! Sagen wir lieber „besonders“ oder „anders“.

Es ist nicht so, dass mein Sohn auffällig wäre- das sind Autisten (außer ganz schwere Fälle) nie. Im Gegenteil. Sie wollen ihre Ruhe. Die Meisten auf jeden Fall. Zu Hause ist das anders: Maxi kann mir das Ohr mit (ungelogen) stundenlangen Monologen abkauen! Aber nur über das, was IHN interessiert und niemand darf ihn unterbrechen, wenn er einen Redeschwall hat.

Dann widerum redet man mit ihm, da hört er gar nicht zu. Aber wehe, ein Schlüsselwort fällt: So wie „Eis“, „Schokolade“…

Manchmal muss ich lauter werden und ihm sagen: „Guck mich an und höre mir zu!“ „Schau mich mal an!“ oder „guck in meine Augen!“

Wir müssen auch sehr viel zu Hause üben. Puzzles sind z.B. sehr gut fr Autisten, um Konzentration und Durchhalten zu fördern. Auch Massagen gegen seine fehlende Körperwahrnehmung oder das Suchen nach Dingen, die ihn „runterkommen“ lassen, wollen gemacht werden.

Das sehen die Damen auf dem Spielplatz nicht, die sich wundern, dass mein Max die ganze Zeit alleine spielt.

Sie wissen auch nicht, dass Maxi nachts noch Windeln trägt und Angst vor den Flurlampen hat (weil Energiesparlampen) andererseits dürfen die Lampen nicht aus sein, weil er sonst auch Angst hat. Schlimm für ihn, finde ich!

Mein Großer kommt im September in die Schule. Es ist zwar eine Förderschule, aber ich bin trotzdem superstolz, dass er nicht zurückgestellt wurde! Also IQ hat er einen guten, nur die Selbststruckturierung mangelt. Das muss er lernen. Quasi „lernen zu lernen“.

Ansonsten ist er echt gut drauf (zu Hause und bei Leuten, die er kennt): Schlau und frech wie sonstwas…. 🙂 Wie die Mama eben, ne?

Hallo Welt!

Tach auch! 🙂

20150608_120113Mein Name ist Kiki und ich bin ein Chaot. Mein Lebensmotto lautet: „Ordnung ist etwas für Leute, die zu faul zum Suchen sind.“

Ich bin 35 Jahre alt, Mama von zwei reizenden Jungs: Maximilian- kurz Maxi; 5 Jahre alt und Paul-Gabriel – kurz Paulchen; knapp 3 Monate.

Mein Leben verläuft auch chaotisch, aber das ist gut so. Normal kann jeder.

So habe ich mich letztes Jahr im Mai von meinem Mann nach 10 Jahren getrennt, habe einen anderen Mann kennen gelernt und bin sofort schwanger geworden. Ich durfte nicht mehr arbeiten und so fand ich mich von heute auf morgen zu Hause auf der Couch- mitten im Chaos, weil ich mich erst einmal „orientieren“ musste. 🙂

Mein neuer Freund beschloss, dass wir „die Kugel rollen lassen sollten“ (und er meinte nicht meinen Bauch, sondern die Situation) und so kam es, dass er 80% des Tages bei uns verbringt. Wir verstehen und prächtig. Auch wenn er mein Chaos nicht zu würdigen weiß. Ich bin eben ein kreativer Mensch und als solcher… eben chaotisch.

Also habe ich innerhalb von einem Jahr mein gesamtes Leben verändert.
Was nicht unbedingt schlecht ist- im Gegenteil! Es hat sich alles zum Guten gewendet. Auch mit Maxis Vater (meinem Noch- Ehemann) habe ich meinen Frieden gemacht. Was bringt es, ihn zu hassen?

In meiner Freizeit (wenn Maxi in der Kita ist und Paulchen schnarcht) bastel ich viel, spiele an meinem Handy herum und ärgere meinen Lebensgefährten.

Ich möchte in meinem Blogg verschiedene Themen beleuchten: Zum Einen mein Leben und zum Anderen Themen aus dem Leben. Aktuelles zu Themen, die mich interessieren und zu denen ich meine eigene- wenn vielleicht auch chaotische- Meinung beziehen werde.

Mein Söhnchen Maxi ist Autist. Mein Freund sagt, dass ich auch autistische Züge hätte. Dazu später mehr.

In diesem Sinne wünsche ich frohes Lesen!